Unsere Uni. mit vier Sitzen im kommenden Studierendenparlament – Dramatisch niedrige Wahlbeteiligung

Nachdem gestern die Wahlen zum Studierendenparlament, den Fachschaftsräten, den Fachbereichsräten und dem Senat beendet wurden, kann sich Unsere Uni. über vier Sitze im kommenden StuPa freuen. Insgesamt stimmten 586 Studierende für die parteiunabhängige Hochschulgruppe, damit 14,61% der WählerInnenstimmen. Damit haben wir zwei Sitze gegenüber dem vergangenen Jahr verloren, was jedoch angesichts der Tatsache, dass wir 10 KandidatInnen weniger auf der StuPa-Liste haben als 2011, für uns vollkommen in Ordnung geht. Viel problematischer aus unserer Sicht war die Wahlbeteiligung, die auf traurige 16,5% gesunken ist. Alle Listen – auch unsere – sollten sich ernsthafte Gedanken darüber machen, wie der Entpolitisierung der Studierendenschaft in diesen Zeiten entgegengewirkt werden kann.
Großer Wahlsieger ist die Liste UniGrün, die mit 11 Sitzen nun auf einem ähnlichen Niveau liegt, wie die Jusos vor einigen Jahren – Ob sie es auch nur in der Hälfte der StuPa-Sitzungen schaffen wird, alle Sitze im Parlament besetzen zu können, wird sich ab April zeigen. Die Jusos haben ebenfalls einen Sitz verloren und werden mit 5 Sitzen im StuPa vertreten sein. Der in “StudentenUNION” umbenannte RCDS schaffte es mit XXL-Plakaten, 3 Sitze zu gewinnen, ebenso wie die neue rechtskonservative Burschenschaftsliste “Projekt Zukunft!”. Ebenfalls neu ist die quasi inhaltslose Liste “Die Demokratie”, die 2 Sitze erlangte. Die Demokratische Linke, die LHG sowie die Linke.SDS gewannen jeweils den zu erwarteten einen Sitz.
Im Senat konnte der Einzug des RCDS zum Glück sehr knapp verhindert werden: Die von uns unterstützte Liste “Für Solidarität und freie Bildung!” gewann mit knappen Abstand einen Sitz, ebenso wie der große Wahlsieger UniGrün und die Jusos.
Am Donnerstag kehrt vorläufig wieder der Alltag ein, wenn um 20 Uhr die Sitzung des Studierendenparlaments (noch mit “alter” Besetzung) im Studierendenhaus (Otto-Behaghel-Str. 25D) tagt. Hier soll u.a. auch der Haushalt 2012 beschlossen werden.

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Diesen Dienstag (24. Januar) noch bis 16 Uhr wählen!

Mehr als zwei anstrengende Wochen Wahlkampf vor und während der Wahlen neigen sich dem Ende zu: Morgen habt Ihr zum letzten Mal die Möglichkeit, bis 16 Uhr wählen zu gehen, damit die bislang unterirdische Wahlbeteiligung vielleicht doch noch ein wenig anzuheben ist! Wir bedanken uns bei allen, die uns bislang positives Feedback gegeben haben und die uns auch vernab von Listenzugehörigkeit unterstützt haben! Auch morgen werden wir wieder an allen großen Campi der Uni vertreten sein und ggf. auch wieder einen Glühweinstand parat haben!
Also, Leute, bis 16 Uhr noch Liste 3 “Unsere Uni.” ins StuPa sowie Liste 5 “Für Solidarität und freie Bildung!” in den Senat wählen!!!
Um 16.30 Uhr beginnt die öffentliche Auszählung in der Neuen Mensa (Otto-Behaghel-Str. 21)! Wir versuchen so schnell wie möglich via Twitter und über unsere Homepage über das Wahlergebnis zu informieren!

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Wahlen beginnen mit niedriger Wahlbeteiligung

Die Hochschulwahlen haben begonnen – Doch viele Personen scheinen davon noch nichts mitbekommen zu haben oder zu wollen! Auf jeden Fall liegt die Wahlbeteiligung noch bei unter 10%! Unsere Uni. war in der vergangenen Woche überall an der Uni mit Flyern und/oder Ständen vertreten und wir werden an den beiden letzten Wahltagen noch einmal alles geben und versuchen möglichst viele Leute zu bewegen, wählen zu gehen – Im besten Fall natürlich uns! :-)
In diesem Sinne: Wählt Unsere Uni.!

 

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Erste Woche vorbei – Am Mittwoch beginnen die Wahlen!

Eine erste anstrengende Woche des Wahlkampfes hat Unsere Uni. nun hinter sich. Nach den üblichen “Plakatierkriegen” mit anderen Listen aber besonders mit privaten Partyanbietern und dem Zurücklegen von weiten Strecken innerhalb Gießens konzentrieren wir uns nun auf die kommende Woche! Am Mittwoch ab 9 Uhr geht es dann auch endlich los mit den Hochschulwahlen!

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Auf ein Neues – Hochschulwahlen 2012!

Es ist wieder soweit: Die Wahlen zum Studierendenparlament stehen an: Vom 18.-24.01.2012 habt Ihr die Möglichkeit, während der Woche von 09-16 Uhr sowohl die VertreterInnen Eures Fachschaftsrates & Fachbereichsrates, als auch die Hochschulgruppen zum Studierendenparlament und zum Senat zu wählen!
Wir haben bereits als erste Liste begonnen, ein paar Plakate auf dem Campus aufzuhängen. Dieses Jahr steht – mal wieder  in der Tradition des Maskenmensches – der Wahlkampf unter dem Motto “Alles wird wieder gut.”

“Alles wird wieder gut.”???
Das Motto lässt bewusst viel Raum für Interpretation: Geht es um die Lage an den Hessisches Hochschulen, den anstehenden Weltuntergang, etwa um die Finanzkrise, oder gar um die Situation in der Gießener Studierendenschaft? Wir überlassen euch die Deutung.
Ihr findet auf unserer Homepage bereits die KandidatInnen zum Studierendenparlament 2012; das aktuelle Wahlprogramm und mehr Informationen findet Ihr hier. Auch den neuen Flyer werden wir bald präsentieren!
Wir freuen uns über Eure Unterstützung!
PS: Ihr findet den Wahltermin – für Vergessliche – nun auch als Facebook-Veranstaltung hier!

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Ein guten Rutsch ins Jahr 2012!

Wir wünschen Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2012 und erholsame “Weihnachtsferien”! Wir sehen uns gestärkt zum Wahlkampf im neuen Jahr!

Unsere Uni.

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Urabstimmung umsonst – Universitätskommission tritt studentischen Willen mit Füßen

Die Hochschulgruppen an der JLU Gießen nehmen mit tiefer Bestürzung und Enttäuschung zur Kenntnis, dass die Senatskommission Studiengänge am 14.12.2011 den studentischen Antrag zur Ausklammerung von Modulnoten im Abschlusszeugnis von modularisierten Studiengängen abgelehnt hat. In einer studentischen Urabstimmung im Januar 2011 sprachen sich über 76% der an der Wahl teilnehmenden Studierenden für eine fachbereichsübergreifende Regelung aus, die festlegt, dass 1/3 aller Modulnoten, die im Laufe des Studiums erworben werden, aus der Endnotenberechnung ausgeklammert werden können. Dies ist bereits in zwei Studiengängen möglich.

Trotz des großen Entgegenkommens seitens der Studierenden gegenüber der Universitätsleitung bei der Ausarbeitung einer allgemeingültigen Regelung, der laut Aussage der Rechtsabteilung keine juristischen Argumente entgegen stehen, sprach sich die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder der Senatskommission, in der u.a. ProfessorInnen, StudiendekanInnen, die erste Vize-Präsidentin und studentische VertreterInnen sitzen, wegen vermeintlich zu hohem Arbeitsaufwand gegen den gesamten Entwurf aus. Nur die studentischen Mitglieder, die eine Minderheit in diesem Gremium bilden, stimmten für den Entwurf. Damit kann der Antrag auf absehbare Zeit nicht mehr im Senat behandelt werden.

„Wieder einmal wurde der Wille der Studierenden, die über 90% der Mitglieder an der Universität ausmachen, gänzlich ignoriert. Mit dieser Entscheidung zeigt sich zum wiederholten Mal, dass offenbar kein Interesse besteht, die Versprechungen, die in der Vergangenheit gegenüber den Studierenden geäußert wurden, in die Tat umzusetzen.“ so Daniel Holzhacker, studentischer Vertreter in der Senatskommission. Während des Bildungsstreiks 2009 zeigten sowohl große Teile der ProfessorInnenschaft als auch das Präsidium Bereitschaft, die Prüfungsbelastungen der Studierenden zu reduzieren. Die Umsetzung der Urabstimmung wäre hierbei ein großer Schritt gewesen. Stattdessen wurden Reformprozesse in den einzelnen Fachbereichen, die zu einer Entlastung der Studierenden geführt hätten, durch die Ablehnung auf höchster Ebene blockiert.

Die hochschulpolitischen Listen erkennen an, dass die Fachbereiche im Nachgang des Streiks den Studierenden z.T. entgegengekommen sind, indem Prüfungsformen flexibilisiert wurden. Ein wirklicher Reformprozess, der der Verschulung von Studiengängen und übermäßiger Prüfungsbelastung entgegensteht, ist zu unserem Bedauern nicht eingetreten.

In diesem Zusammenhang klingt die Äußerung der Vize-Präsidentin, dass die einzelnen Fachbereiche auf freiwilliger Basis, in einem frei zu wählenden Zeitraum überprüfen sollen, ob diese in ihren Studiengängen mehr Module ohne Noten und lediglich mit „bestanden“ bewerten können, wie eine Verhöhnung der Studierendenschaft. Der Hinweis der studentischen Mitglieder, dass eine solche Regelung den Studierenden keine Wahlmöglichkeit bezüglich der in die Endnote eingehenden Module eröffnet, wurde ignoriert. Die aktuelle universitätsinterne Zulassungsbeschränkung mit der Note 2,6 zu Masterstudiengängen macht es vielen Bachelor-AbsolventInnen unmöglich, einen Master in Gießen abzulegen.

Trotz dieses niederschlagenden Ergebnisses werden sich unsere Hochschulgruppen weiterhin für die Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen und auch die Modulausklammerung nicht als gescheitertes Projekt ansehen.

Dies ist eine gemeinsame Mitteilung der Hochschulgruppen:
UniGrün; Juso Hochschulgruppe; Unsere Uni.; Brennpunkt Uni; Liberale Hochschulgruppe; Piraten-Hochschulgruppe; Demokratische Linke; Die Linke.SDS

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Nächste Sitzung des Studierendenparlaments

Heute, Donnerstag den 15.12.2011, findet ab 20 Uhr die 7. Sitzung des Studierendenparlaments im AStA-Gebäude (Otto-Behaghel-Straße 25D, buntes Gebäude neben der Großen Mensa) statt. Die Sitzung ist wie immer öffentlich, also schaut vorbei. Wer nicht direkt hinkommen kann oder möchte, kann sich auch den Live-Stream unter http://www.ustream.tv/channel/stupa-sitzung anschauen.

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Veranstaltungstipp: Quo vadis Europa? Krise – Ursachen – Lösungen

Termin: Mittwoch, 14.12.2011 von 18 bis 21 Uhr.
Campus Philosophikum II, Haus A, Hörsaal 109

Wohin mit Europa? Die gegenwärtige Krise, ihre Ursachen und mögliche Lösungen

- Ein Vortrag von Dr. Thomas Sablowski mit anschließender Diskussion -

Die in der Öffentlichkeit diskutierten Lösungen für die Krise der Europäischen Union können nur richtig beurteilt werden, wenn Klarheit über die Ursachen der Krise besteht. In dem Vortrag soll zum einen der Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Verschuldungs- und Bankenkrise in Europa und den Merkmalen des neoliberalen Finanzmarktkapitalismus dargestellt werden, zum anderen geht es darum, die immanenten Widersprüche der Europäischen Währungsunion offen zu legen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und unter welchen Bedingungen es zu einem Zerfall der Eurozone oder zu einer Vertiefung der europäischen Integration kommt und wer dabei jeweils die Gewinner und die Verlierer sein werden.

Dr. Thomas Sablowski ist seit dem Wintersemester 2011/2012 Gastprofessor für kritische Gesellschaftsforschung am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Die Veranstaltung wird durchgeführt mit freundlicher Unterstützung der Fachschaft Gesellschaftswissenschaften, des Instituts für Politikwissenschaft und des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften.

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Wahlliste fürs StuPa abgegeben!

Gestern wurde unsere Wahlliste mit den KandidatInnen zur kommenden StuPa-Wahl im Januar eingereicht. Wir konkurrieren bei den kommenden Wahlen voraussichtlich mit acht anderen Listen. Mehr Details zu den KandidatInnen und zum Wahlprogramm folgen in Kürze!

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