Wieso Unsere Uni.?

Unsere Uni. trat im Janaur 2010 zum ersten Mal zu den Wahlen des Studierendenparlaments an der Justus-Liebig Universität in Gießen an!

Während des Bildungsstreiks im November und Dezember 2009 schlossen sich viele Studierende zusammen, um gemeinsam für eine Verbesserung des Bildungssystem an unserer Uni und in ganz Europa zu kämpfen. In Gießen erreicht der Bildungsstreik am 25.11.2009 auf einer Vollversammlung mit über 2000 Studierenden den Höhepunkt, als die Gießener Erklärung – ein Forderungskatalog an Präsidium, Landes- und Bundesregierung – fast einstimmig beschlossen wurde.

Im Januar 2010 erreichte Unsere Uni. aus dem Stehgreif ein hervorragendes Ergebnis von 3 Sitzen und wurde damit drittstärkste Liste. Seit April 2010 sind wir mit mehreren ReferentInnen im AStA vertreten, darunter im Bereich Studium und Lehre, Öffentlichkeit und Transparenz, Hochschulpolitik sowie Demokratische Kultur. Die Hochschulgruppe Offene Liste Phil I, die ebenfalls im Dezember 2009 entstand, schloss sich uns an und ist derzeit auch im AStA vertreten, z.B. im Finanzreferat (siehe www.asta-giessen.de)

Wir, also mehr als 30 Studierende aus verschiedenen Fachbereichen der gesamten Uni, haben uns im Dezember dazu entschlossen für das Studierendenparlament zu kandidieren, weil wir es für richtig hielten, konstruktiv und ohne parteipolitischen Interessen die Forderungen der Gießener Erklärung zu vertreten und auch umzusetzen. Einige unserer Kandidatinnen und Kandidaten kandidieren neben dem StuPa auch für andere Gremien der Uni- und Studierendenverwaltung und haben bereits hochschulpolitishe Erfahrung, andere möchten sich erstmals für studentische Interessen engagieren!

Neben unserem Wahlprogramm, in dem wir versuchen, unsere politischen Positionen zu verdeutlichen und im StuPa vertreten möchten, sind folgende Gründe besonders ausschlaggebend für die Kandidatur der Liste Unsere Uni.:

  • Wir möchten einen AStA, der wieder stärker die Interessen der Studierenden nach außen vertritt und auch kommuniziert! Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) wird durch das Studierendenparlament gewählt und legitimiert, weshalb mehrere Sitze von Unsere Uni. im StuPa einen positiven Einfluss auf die studentische “Regierung” haben würden.
  • Die im Studierendenparlament und im AStA dominierenden Jusos haben mehrere katastrophale Mandatszeiten hinter sich. Erst nach einem halben Jahr nach den letzten Wahlen zum StuPa im Jahr 2009 hat die SPD-nahe Hochschulgruppe eine Koalition mit den Listen Brennpunkt Uni und UniGrün gebildet. Der aktuelle Juso-Vorsitzende und ehemalige AStA-Referent wurde undemokratisch per Emailverteiler zum Vorsitzenden gewählt und fiel waehrend des Bildungsstreiks durch mehrere unsolidarische Aktionen gegenueber der Studierendenschaft auf. In den letzten Jahren sind viele Juso-Mitglieder, darunter auch AStA-ReferentInnen, ausgetreten, weil sie mit den Verhältnissen in ihrer Hochschulgruppe sehr unzufrieden waren.
    Mehr Hintergrundinformationen zu diesem Punkt findet Ihr hier, hier und hier.
  • Im letzten Jahr deckte die aktuelle AStA-Koalition einen Skandal des ehemaligen Juso-Finanzreferenten auf, der ohne Rücksprache und Legitimierung mit den Rücklagen der Studierendenschaft in Risikofonds anlegte. Es ist nur dem schnellen Handeln des aktuellen AStA zu verdanken, dass hierbei kein erheblicher Schaden enstanden ist! Infos dazu findet Ihr hier.
  • Wir positionieren uns gegen Parteilinien und für freie Meinungsäußerung, gegen Versteckspielchen und für einen transparenten AStA.Lasst uns für eine starke studentische Selbstverwaltung kämpfen, in der jeder partizipativ und ohne Egoismus mitwirken kann…denn es ist UNSERE UNI.!

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